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Forderung an die Bundesregierung: Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen

Im Juli 2017 beschloss eine Initiative von 122 nichtatomwaffenbesitzenden UNO-Mitgliedsstaaten und internationalen NGO‘s den Atomwaffenverbotsvertrag.

Dieser verbietet den Einsatz, die Androhung des Einsatzes, den Besitz, die Herstellung und Weitergabe von Atomwaffen. Seit September 2017 liegt dieser in New York zur Ratifizierung aus. Mit Österreich hat im Mai 2018 der 58. Staat den Vertrag ratifiziert; 50 waren für seine Inkraftsetzung erforderlich.

Obwohl laut Umfragen zwei Drittel der Bundesbürger den Beitritt der Bundesregierung zum Vertrag wünschen, verweigert sich diese unbeirrt und hält beharrlich am Konzept der nuklearen Teilhabe fest, indem sie die US-Atomsprengköpfe in Büchel nicht nur duldet, sondern selbst verdeckt die nukleare Aufrüstung im Rahmen der NATO mitfinanziert, z.B. durch Kreditvergabe deutscher Banken an Rüstungsunternehmen im Atomwaffengeschäft.

Das Aufkündigen des Atomabkommen mit Iran durch Trump, sein willkürliches und unberechenbares politisches Agieren gegenüber Nordkorea, seine lautstarken und unverhüllten Aufrüstungsabsichten und Drohungen verunsichern die Welt in einem Maße wie zu Zeiten des Kalten Krieges.

Solange es Atomwaffen gibt, bedroht nukleare Abschreckung, egal durch und gegen wen, gekoppelt mit irrationalem Verhalten von Politikern, die gesamte Menschheit.

Deshalb müssen Atomwaffen ohne Ausnahme überall geächtet und abgeschafft werden.

Anläßlich des diesjährigen Hiroshima-Tages, der die Menschheit mahnt, die Gefahren des Atomtodes zu bannen, rufen wir die Cottbuser Bürgerinnen und Bürger auf, der Forderung nach Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zum Atomwaffenverbotsvertrag ihre Unterstützung durch Unterschrift zu geben.

Wann: Montag, 6.8.2018, ab 17 Uhr  „Hiroshima mahnt“

Wo: Cottbus, Stadthallenvorplatz

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