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Lausitzer Ostermarsch – Gemeinsam für Frieden

+++  VORERST ABGESAGT! +++  Die gesamte Power für diesen nicht stattfindenden Ostermarsch für den Frieden wird voraussichtlich beim Antikriegstag am 01.09.2020 auf dem Stadthallenvorplatz Cottbus umgesetzt werden.  +++

Umzug von Stadthallenvorplatz (Berliner Platz 6) durch die Cottbuser Innenstadt mit anschließendem Friedenskonzert

Redner*innen:
– Anja Mewes, Friedensglockengesellschaft
– Reiner Braun, IALANA
– Diether Dehm, Die Linke
– Vertreter*in Arbeitskreis Darmstädter Signal – Kritisches Forum von Bürgern in Uniform – friedensbewegte Offiziere, Unteroffiziere und Zivilbeschäftigte der Bundeswehr
– u.a. (Info folgt)

Friedenskonzert vor der Stadthalle mit Kathrin Clara Jantke, Diether Dehm, der Grünen Kapelle (angefragt) und den Steinlandpiraten

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Aufruf 2020

Gemeinsamer Frieden in Europa

Im Jahr des 75. Jahrestages der Befreiung von Faschismus und Krieg, im Gedenken der 60 Millionen Toten des 2. Weltkrieges und der Not und Zerstörung wollen wir kein erneutes Wettrüsten. Wir sagen NEIN zu rollenden Panzern von West nach Ost, zu Demonstrationen militärischer Stärke und zur Zuspitzung von Konflikten zwischen der NATO, Russland und den Staaten des Nahen Ostens.

Frieden braucht das gemeinsame Gespräch zum Abbau von Konflikten, zur Schaffung wechselseitigen Vertrauens und zur Zusammenarbeit zum Wohle aller.

Wir erinnern an den Handschlag US-amerikanischer und sowjetischer Befreier auf der Torgauer Elbbrücke am 25. April 1945, der in Deutschland symbolisch für eine Welt in friedlicher Gemeinsamkeit steht. Dem steht die Militarisierung der EU und die Aufrüstung der NATO entgegen, darum fordern wir von der Bundesregierung:

  • Abrüsten statt aufrüsten – Ablehnung des 2%-Rüstungszieles = 80 Mrd. Euro = 20 % des Bundeshaushaltes
  • Beitritt der Bundesrepublik zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag mit allen Konsequenzen
  • Förderung friedensstiftender Dialoge mit allen Staaten der Welt, die im Krieg stecken bzw. davon bedroht sind
  • Beendigung von Manövern in Osteuropa, keine deutsche Beteiligung an deren Vorbereitung und Durchführung
  • Erhaltung der NATO-Russland-Grundakte (Stationierungsverzicht von Kampftruppen beider Seiten in osteuropäischen Staaten) und Schaffung einer entmilitarisierten Zone, Bemühung um die Verbesserung der Beziehungen zu Russland
  • Ergreifung einer Initiative zur Aufnahme grundsätzlicher Verhandlungen zwischen NATO und Russland über Begrenzung konventioneller Waffen mit dem Ziel der Schaffung eines europäischen Systems gemeinsamer kollektiver Sicherheit, das Militärblöcke überflüssig macht
  • Keinerlei Beteiligung an der Militarisierung des Weltalls (Space-Force)

Veranstalterin: Friedenskoordination Cottbus
Unterstützer*innen: Arbeitskreis Darmstädter Signal, attac Cottbus, Die Linke.Brandenburg, Die Linke.Lausitz, Die Linke.Sachsen, DKP Cottbus, Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG, Friedensglockengesellschaft Berlin, greenpeace Cottbus, Mahnwache für Frieden Cottbus, SPD Cottbus, Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Cottbus,
Adriena Karrasova, Gerd-Rüdiger Hoffmann, Horst-Dieter Jatzlauk, Martin Schüler, Wolfgang Domeyer

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