Home > Allgemein > Aufruf zum Ostermarsch 2018
3. Niederlausitzer Ostermarsch
in Cottbus „Abrüsten statt Aufrüsten“

Ostermontag, 02.04.2018, 14 Uhr, Beginn Stadthallenvorplatz

Kriege überziehen die Welt und treiben Millionen Menschen in die Flucht, aber die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, Rüstungsexporte sind auf Rekordhöhe.

Militär löst keine Probleme. Schluss damit – eine andere Politik muss her.

Damit wollen wir anfangen:
– militärische Aufrüstung stoppen
– Perspektiven für Entwicklung
– Klimagerechtigkeit und soziale Sicherheit schaffen
– Spannungen abbauen
– Vertrauen aufbauen
– verhandeln

Dafür rufen wir alle friedliebende und friedensschaffende Menschen auf, am Ostermontag mit uns auf die Straße zugehen.

7 Comments, RSS

  • Friedenswächter

    says on:
    21. März 2018 at 20:01

    Die Erhöhung der Verteidigungsausgaben ist Bestandteil der Wehrhaftigkeit gegen die Russen and der Seite unserer amerikanischen Freunde.
    Das ist dringend notwendig damit der Russe nicht plötzlich vor eurer Tür steht!!!
    Das kostet natürlich unser aller Beitrag – z.B. auch zur Modernisierung der uns schützenden Atomwaffen auf deutschem Boden, welche uns umnsere amrikanischen Freunde grosszügig auch weiterhin im Rahmen der Teilhabe bei uns lassen.
    Seid froh, das wir solche Freunde haben, damit wir unsere Tür nicht verbarikadieren müssen und der Russe nicht morgen schon vor der Tür steht.

    Gott behühte uns vor Regen, Wind und Sturm und vor dem Russen am Spremberger Turm.

    Euer Friedenswächter

    • attac.cottbus

      says on:
      26. März 2018 at 22:22

      Derartige Satire ist hier an der falschen Stelle.

    • Wolfgang

      says on:
      29. März 2018 at 20:07

      Meinst du, die Russen wollen Krieg?
      Befrag die Stille, die da schwieg, im weiten Feld, im Pappenheim,
      befrag die Birken an dem Rain, dort, wo er liegt in seinem Grab, den russischen Soldaten frag!
      Sein Sohn dir drauf die Antwort gibt:
      Meinst du, die Russen wolln, meinst du, die Russen wolln, meinst du, die Russen wollen Krieg?

      Nicht nur für´s eigne Vaterland fiel der Soldat im Weltenbrand
      – nein, dass auf Erden jedermann in Ruhe schlafen gehen kann.
      Holt euch bei jenem Kämpfer Rat, der siegend an die Elbe trat,
      was tief in unsrem Herzen blieb:
      Meinst du, die Russen wolln, meinst du, die Russen wolln, meinst du, die Russen wollen Krieg?

  • Rainer

    says on:
    23. März 2018 at 0:03

    Gewalt erzeugt immer Gegengewalt. Noch nie entstand aus Gewalt ein dauerhafter Frieden. Irren ist menschlich, Friedenswächter!

  • Bodo Gabriel

    says on:
    29. März 2018 at 10:11

    Wer kann diesen irren NATO- und EU-Funktionären mit ihrer „Skripal-Argumentation“ noch Einhalt gebieten? Wo soll das hinführen? Die Menschen in Europa, die allermeisten mit Vernunft und der Sehnsucht nach Frieden ausgestattet, müssen sich dagegen wehren.

  • Wilhelm Busch

    says on:
    30. März 2018 at 1:57

    Ein herzliches „Hallo“ und ja
    Lesen eröffnet die Option des Verstehens.
    Dann mal los:

    Ganz unverhofft an einem Hügel
    sind sich begegnet Fuchs und Igel.
    „Halt“, rief der Fuchs, „du Bösewicht!
    Kennst du des Königs Order nicht?
    Ist nicht der Friede längst verkündigt,
    und weißt du nicht, daß jeder sündigt,
    der immer noch gerüstet geht?
    Im Namen seiner Majestät,
    geh her und übergib dein Fell.“
    Der Igel sprach: »Nur nicht so schnell.
    Laß dir erst deine Zähne brechen,
    dann wollen wir uns weiter sprechen!“
    Und allsogleich macht er sich rund,
    schließt seinen dichten Stachelbund
    und trotzt getrost der ganzen Welt,
    bewaffnet, doch als Friedensheld.
    (Wilhelm Busch)

    Denkt mal drüber nach!!!

  • Dietrich Loeff

    says on:
    3. Juni 2019 at 11:05

    Russland – USA – Zusammenfassung (Aus einer längeren Ausarbeitung)
    Russland hat zahlreiche Invasionen durchgemacht, darunter vier, die seine Existenz bedrohten:
    a. Die Mongolen ab 1237. Zwei von drei russischen Hauptzentren wurden zerstört.
    b. Bei Thronwirren ab 1598 präsentierte Polen einen falschen Zarensohn, besetzte Moskau, und inthronisierte ihn. Er
    wurde bald verjagt.
    c. Napoleon eroberte 1812 ebenfalls zeitweise Moskau.
    d. Die Hitlerwehrmacht hatte ausdrücklich das Ziel, die UdSSR teilweise auszurotten und hinter den Ural zu drängen.
    Diese und alle weiteren Angriffe wurden, teils unter hohen russischen Verlusten abgeschlagen, leben aber in der Erinnerung.
    Daher ist Russland hoch empfindlich gegen alle Bestrebungen, seine internationale Rolle zu reduzieren.
    Russland hat in diesen Katastrophen gezeigt, dass es eine große Fähigkeit besitzt, extreme Notlagen zu überstehen. Außerdem endeten fast alle Angriffe auf Russland langfristig mit Geländegewinnen für Russland.
    Die Existenz der USA stand nie ernstlich auf dem Spiel. Daher fühlt sich der USA-Bürger allen äußeren Schwierigkeiten gewachsen.
    Das lange bäuerliche Russland war nie eine Demokratie und tut jetzt die ersten Schritte da-hin. Denn Demokratie ist wünschenswert aber kein Allheilmittel, wenn die gesamtgesellschaftlichen Voraussetzungen dafür fehlen. Sie kann von außen nicht erzwungen werden.
    Die USA waren von Anfang an eine Demokratie, überzeugt von ihrem lange Zeit erfolgreichen politischen und wirtschaftlichen Weg. Erst seit wenigen Jahrzehnten geht ihre wirtschaftliche Kurve abwärts.
    Die Militäraktionen der USA zielen auf Erdöl und nicht auf Demokratie. Sie bringen stattdessen Chaos und führen zu teils schweren Niederlagen (Vietnam).
    Die Staaten Ostasiens, nicht nur China allein, nehmen einen raschen wirtschaftlichen Aufstieg, der auch ihren Einfluss auf die internationalen Beziehungen wachsen lässt.
    Der Weltfrieden ist durch zahlreiche Krisenherde gefährdet, deren Bedeutung auch wechseln kann. Bei einer militärischen Auseinandersetzung zwischen den USA und Russland wäre Europa das Hauptschlachtfeld. Deshalb liegt es im gesamteuropäischen Interesse, diesen Konflikt gemeinsam zu entschärfen.
    Deshalb warnen namhafte Sicherheitsexperten wie Ischinger, Teltschik, Journalisten (Scholl-Latour, Krone-Schmalz), die Rosa-Luxemburg-Stiftung (Kerstin Kaiser, Repräsentantin dieser Stiftung in Russland), Matthias Platzeck und andere dringend vor der Zuspitzung der Beziehungen zu Russland. Dazu muss die EU mindestens in dieser Frage einig sein!
    Die Politiker dürfen mit dieser wichtigen Aufgabe nicht allein gelassen werden. Alle nur möglichen Initiativen und Anstrengungen sind, über sonstige Meinungsunterschiede hinweg, parteiübergreifend zu unterstützen. Dazu müssen die Interesselosigkeit vieler Menschen und ihre weitverbreitete Resignation überwunden werden.

    Dietrich Loeff

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*